Das Wichtigste in 30 Sekunden
- Legal im Sinne des Gesetzes sind in der Schweiz genau zehn Online-Casinos – die Online-Plattformen konzessionierter Schweizer Spielbanken. Die vollständige Liste steht weiter unten, direkt aus dem Register der ESBK.
- Als Spieler machst du dich nicht strafbar, wenn du bei einem ausländischen Anbieter spielst. Das sagt die Aufsichtsbehörde selbst – wir zitieren sie wörtlich.
- Das Gesetz richtet sich an die Betreiber, nicht an die Nutzer. Ausländische Anbieter können gesperrt werden; bestraft werden sie, nicht du.
- «Legal», «lizenziert» und «seriös» sind drei verschiedene Dinge. Ein Anbieter ohne Schweizer Konzession kann seriös arbeiten – und ein konzessionierter kann Konditionen haben, die dir nicht passen. Woran du das eine vom anderen unterscheidest, steht weiter unten.
Ist Online-Glücksspiel in der Schweiz legal?
Ja – seit dem 1. Januar 2019. An diesem Tag trat das Bundesgesetz über Geldspiele (BGS) in Kraft und erlaubte erstmals Online-Casinospiele auf Schweizer Boden. Die Erlaubnis ist allerdings eng gefasst, und genau daraus entsteht die Verwirrung, die diese Seite auflöst.
Online anbieten darf nur, wer in der Schweiz bereits eine landbasierte Spielbank betreibt. Und selbst dann reicht die bestehende Konzession nicht: Nach Angaben der Eidgenössischen Spielbankenkommission braucht die Spielbank zusätzlich eine Konzessionserweiterung des Bundesrates und danach noch eine Bewilligung der ESBK für die einzelnen Spiele, bevor sie online gehen darf.
Daraus folgt eine Zahl, die vieles erklärt: Es gibt in der Schweiz nur so viele legale Online-Casinos, wie es Spielbanken mit einer solchen Erweiterung gibt. Aktuell sind das zehn. Ein Online-Casino, das nie eine Spielbank in der Schweiz betrieben hat, kann diese Konzession nicht beantragen – unabhängig davon, wie gut oder wie seriös es arbeitet. Es ist keine Qualitätsfrage, sondern eine Zugangsfrage.
Die zehn legalen Online-Casinos der Schweiz
Das sind sämtliche Online-Plattformen mit Schweizer Konzession, mit der Spielbank, zu der sie gehören. Die Liste stammt aus dem Verzeichnis der ESBK und ist damit die einzige, die verbindlich ist – jede andere Aufzählung im Netz ist eine Abschrift davon, unsere eingeschlossen.
| Online-Plattform | Konzessionierte Spielbank | Region |
|---|---|---|
| jackpots.ch | Casino Baden | Aargau |
| mycasino.ch | Casino Luzern | Luzern |
| online.swisscasinos.ch | Casino Pfäffikon | Schwyz |
| casino777.ch | Casino Davos | Graubünden |
| starvegas.ch | Casino Interlaken | Bern |
| 7melons.ch | Casino Bern | Bern |
| pasino.ch | Casino Meyrin | Genf |
| swiss4win.ch | Casino Lugano | Tessin |
| admiral.ch | Casino Mendrisio | Tessin |
| casineo.ch | Casino Locarno | Tessin |
Zwei Dinge fallen auf. Drei der zehn stammen aus dem Tessin, was mit der Dichte an Spielbanken in der Region zu tun hat und nicht mit dem Online-Angebot. Und keine der zehn Plattformen gehört einem reinen Online-Betreiber – hinter jeder steht ein Haus mit Spieltischen, Personal und einem Gebäude. Das ist die Konstruktion, die der Gesetzgeber gewollt hat.
Mache ich mich strafbar, wenn ich bei einem ausländischen Casino spiele?
Nein. Und das ist keine Auslegung von uns, sondern der Wortlaut der Aufsichtsbehörde selbst. Die ESBK schreibt auf ihrer Seite zu den nicht bewilligten Online-Spielen:
«Schweizer Spielende, die in nicht konzessionierten Online-Casinos spielen, machen sich nach dem Geldspielgesetz nicht strafbar. Sie tun dies jedoch auf eigene Gefahr.»
Eidgenössische Spielbankenkommission, Nicht bewilligte Online-Spiele, Stand 25. August 2026
Beide Hälften des Satzes sind wichtig. Das Geldspielgesetz adressiert die Anbieter – wer ohne Bewilligung Geldspiele in der Schweiz anbietet, macht sich strafbar. Der Spieler steht nicht im Gesetz. Es gibt keinen Straftatbestand für die Teilnahme, keine Bussen, keine Einträge.
«Auf eigene Gefahr» heisst aber genau das: Bei einem Streit über eine Auszahlung gibt es keine Schweizer Behörde, an die du dich wenden kannst. Der Rechtsweg führt über den ausländischen Lizenzgeber – und wie weit der trägt, hängt davon ab, welche Lizenz dahintersteht. Genau deshalb ist die Lizenzfrage weiter unten ausführlicher behandelt als alles andere auf dieser Seite.
Die Sperrliste der ESBK – was sie bedeutet
Das Geldspielgesetz verlangt, dass der Zugang zu nicht bewilligten Online-Geldspielen gesperrt wird. Die ESBK führt dafür eine Liste, die regelmässig aktualisiert und im Bundesblatt publiziert wird; die aktuelle Fassung datiert vom 25. August 2026. Die Schweizer Internetanbieter sind verpflichtet, diese Sperren technisch durchzusetzen.
Auf die Liste kommt ein Angebot, wenn es in der Schweiz ohne Bewilligung angeboten wird, oder wenn der Betreiber seinen Sitz im Ausland hat oder diesen verheimlicht. Der zweite Teil ist der Grund, warum praktisch jedes internationale Casino früher oder später dort landet – es ist kein Urteil über die Qualität des Anbieters.
Praktisch heisst das: Eine Seite kann von einem Tag auf den anderen nicht mehr erreichbar sein. Was du daraus mitnehmen solltest, ist keine Umgehungsstrategie, sondern eine Vorsichtsregel für dein Guthaben: Lass bei einem nicht konzessionierten Anbieter keine Beträge stehen, die du nicht kurzfristig abziehen könntest. Zahle Gewinne aus, statt sie als Spielkapital liegen zu lassen.
Legal, lizenziert, seriös – drei verschiedene Dinge
Die drei Wörter werden in Testberichten durcheinandergeworfen, meistens absichtlich. Sie bedeuten nicht dasselbe:
| Begriff | Was er tatsächlich aussagt | Wer erfüllt ihn |
|---|---|---|
| Legal | Darf in der Schweiz Geldspiele anbieten | Nur die zehn konzessionierten Plattformen |
| Lizenziert | Hat irgendwo eine Zulassung – die Aussagekraft hängt vom Aussteller ab | Praktisch alle Anbieter; die Qualität der Lizenz unterscheidet sich stark |
| Seriös | Zahlt aus, nennt seine Bedingungen, hat erreichbaren Support und funktionierenden Spielerschutz | Nicht deckungsgleich mit den ersten beiden – das ist der Punkt |
Ein Anbieter kann lizenziert und trotzdem unseriös sein: eine Lizenz aus einer Gerichtsbarkeit ohne Aufsicht kostet wenig und verpflichtet zu wenig. Umgekehrt kann ein Anbieter ohne Schweizer Konzession seriös arbeiten – nichts an der Konzession macht eine Auszahlung schneller, sie macht sie nur einklagbar.
Die ehrliche Formulierung für unsere eigene Rolle lautet deshalb: Die Anbieter, die wir testen, sind nicht legal im Sinne des Geldspielgesetzes, weil sie es nicht sein können. Ob sie seriös arbeiten, ist eine zweite Frage – und die lässt sich prüfen.
Woran du ein seriöses Online-Casino erkennst
Weil «legal» für ausländische Anbieter nicht erreichbar ist, wird «seriös» zum eigentlichen Kriterium. Es ist prüfbar, und zwar in etwa zehn Minuten, bevor du ein Konto eröffnest.
- Lizenzgeber und Lizenznummer im Fussbereich. Beides muss dort stehen, und die Nummer muss sich im Register des Lizenzgebers nachschlagen lassen. Ein Logo ohne Nummer ist kein Nachweis, sondern ein Bild.
- Ein beziffertes Auszahlungslimit. Jede ernsthafte Plattform nennt einen Höchstbetrag pro Monat. Wird er verschwiegen, erfährst du ihn beim ersten grossen Gewinn – und dann ist es zu spät, die Bedingungen zu vergleichen.
- Vollständige Bonusbedingungen auf derselben Seite wie das Angebot. Umsatzfaktor, Maximaleinsatz und Frist gehören neben die Prozentzahl. Wer sie auf eine Unterseite auslagert, tut das nicht aus Platzgründen.
- Einzahlungslimit und Selbstsperre direkt im Konto. Nicht per E-Mail an den Support, nicht nach einem Gespräch – als Schalter in den Einstellungen. Das ist der teuerste Teil eines Spielerschutzes und damit der ehrlichste Indikator.
- Erreichbarer Support mit dokumentierbarem Weg. Live-Chat und eine E-Mail-Adresse. Ein blosses Kontaktformular lässt dir im Streitfall nichts in der Hand.
- Impressum mit Firmensitz. Ein Betreiber, der nicht sagt, wer er ist und wo er sitzt, beantwortet die wichtigste Frage schon vor der Registrierung.
Der Test, der mehr sagt als jede Checkliste: Zahle den Mindestbetrag ein, fordere einen Teil davon sofort wieder an und miss, wie lange die Auszahlung dauert und was der Support dazu sagt. Diese eine Runde kostet 10 bis 20 Franken und beantwortet die einzige Frage, die wirklich offen ist.
Die ausländischen Lizenzen – und was sie wirklich wert sind
«Lizenziert» sagt für sich genommen nichts. Entscheidend ist, wer die Lizenz ausgestellt hat, denn davon hängt ab, ob im Streitfall jemand zuständig ist. Die vier Zulassungen, die im Schweizer Markt praktisch relevant sind, unterscheiden sich erheblich:
| Lizenz | Aufsicht und Beschwerdeweg | Einschätzung |
|---|---|---|
| Malta (MGA) | Eigenständige Behörde in der EU, mit formalisiertem Beschwerdeverfahren | Die belastbarste – und die teuerste, weshalb sie bei jungen Anbietern selten ist |
| Curaçao (GCB) | Seit der Reform von 2024 direkte Aufsicht durch die Curaçao Gaming Authority mit benannter Beschwerdestelle | Solide Mittelklasse; deutlich besser als der Ruf, den die alten Sublizenzen hinterlassen haben |
| Anjouan | Lizenzgeber mit Beschwerdestelle, aber geringer Prüftiefe | Schnell und günstig zu erhalten – der Hebel im Streitfall ist entsprechend kurz |
| Costa Rica | Keine Glücksspielaufsicht. Costa Rica vergibt streng genommen keine Glücksspiellizenz, sondern eine gewöhnliche Gewerbeerlaubnis | Es gibt keine Behörde, an die du dich wenden könntest |
Aus unseren Tests sind das die belegten Beispiele: Winshark arbeitet unter einer Lizenz aus Curaçao und gehört zu einem Betreiber, der seit 2007 im Markt ist – die längste dokumentierte Historie unserer Liste. Winrolla und OnlySpins führen eine Lizenz aus Anjouan, beide sind 2025 gestartet. RichRoyal ist in Costa Rica registriert.
Das ist kein Grund, RichRoyal zu meiden – es ist ein Grund, dort keine Beträge stehen zu lassen, deren Verlust wehtun würde. Bei einer schwachen Zulassung ersetzt die eigene Vorsicht die fehlende Aufsicht. Umgekehrt ersetzt auch die beste Lizenz nicht den Blick auf die Bonusbedingungen.
In eigener Sache: Für einen Teil der von uns getesteten Anbieter haben wir den Lizenzgeber bisher nicht dokumentiert. Wir tragen dort lieber nichts ein, als eine Vermutung zu veröffentlichen – auf einer Seite, die dir rät, die Lizenznummer zu prüfen, wäre alles andere unglaubwürdig. Die Angaben ergänzen wir laufend in den einzelnen Testberichten.
Casino ohne Schweizer Lizenz: was du aufgibst und was du bekommst
Das ist die Entscheidung, um die es wirklich geht – und sie lässt sich nüchtern auflisten, statt sie zu bewerben. Wer eine Schweizer Konzession verlässt, tauscht Rechtssicherheit gegen Konditionen.
| Konzessioniertes Schweizer Casino | Anbieter ohne Schweizer Lizenz | |
|---|---|---|
| Rechtsweg im Streitfall | Schweizer Behörde zuständig | nur über den ausländischen Lizenzgeber |
| Gewinne und Steuern | bis zu einer gesetzlichen Grenze steuerfrei | steuerpflichtig |
| Spielsperre | schweizweit, über alle Häuser hinweg | nur pro Anbieter einzeln |
| Erreichbarkeit | dauerhaft | kann über die Sperrliste entfallen |
| Willkommensbonus | meist 100 bis 150 % | 240 bis 300 %, in der Spitze bis 8.800 CHF |
| Spielauswahl | 2.500 bis 4.200 Titel | 4.000 bis 13.000 Titel, inkl. Live-Tischen |
| Zahlungswege | klassisch, ohne Krypto | inkl. Bitcoin und Ethereum |
| Kontowährung | immer CHF | meist EUR – mit Umrechnung bei jeder Transaktion |
Es gibt keine allgemein richtige Antwort darauf. Wer regelmässig grössere Beträge bewegt, fährt mit einem konzessionierten Haus besser: Die Steuerfreiheit allein kann den höheren Bonus mehrfach aufwiegen. Wer kleinere Beträge einsetzt und Wert auf Auswahl, Bonushöhe oder Krypto-Zahlungen legt, findet das bei den ausländischen Anbietern – und sollte dann die Punkte der Checkliste oben durchgehen, bevor er einzahlt.
Eine Ausnahme ist erwähnenswert, weil sie einen der Nachteile aufhebt: Winrolla ist der einzige Anbieter unserer Liste, der das Konto direkt in Schweizer Franken führt. Damit entfällt die Umrechnung bei jeder Ein- und Auszahlung, die bei allen anderen anfällt.
Die von uns geprüften Anbieter ohne Schweizer Konzession
Jeder Anbieter auf dieser Liste wurde mit einem echten Konto getestet: Registrierung, Verifizierung, mindestens eine Einzahlung und mindestens eine Auszahlung. Die Note von 100 setzt sich aus fünf Bereichen zusammen – Lizenz und Sicherheit, Bonusbedingungen, Spielangebot, Zahlungswege samt Auszahlungsdauer, sowie Support und Spielerschutz.
| Casino | Willkommensangebot | Min. Einzahlung | Unsere Note |
|---|---|---|---|
| OnlySpins | 100 % bis zu 550 CHF + 200 Freispiele | 10 CHF | 99/100 |
| Boomerang | bis zu 550 € | k. A. | 98/100 |
| DudeSpin | 300 % bis zu CHF 2.200 + 150 Freispiele | k. A. | 98/100 |
| Winshark | 240 % bis zu 2.300 CHF | 10 € | 97/100 |
| RichRoyal | 275 % Bonus bis CHF 8.250 + 225 Freispiele | 20 € | 96/100 |
| StoneVegas | 100 % bis zu 550 CHF + 200 Freispiele | k. A. | 95/100 |
| Winrolla | 300 % bis zu 8.800 CHF + 300 Freispiele | 20 CHF | 92/100 |
| AllySpin | bis zu 1.100 CHF + 200 Freispiele | k. A. | 92/100 |
| SG Casino | bis zu 2.000 CHF + 250 Freispiele | k. A. | 90/100 |
| SlotsGem | 10 App-Download-Freispiele | k. A. | 90/100 |
| Cazimbo | bis zu 550 CHF + 200 Freispiele | k. A. | 90/100 |
| Casinia | bis zu 550 CHF + 200 Freispiele | k. A. | 90/100 |
Diese Seite enthält Partnerlinks. Auf die Bewertung hat das keinen Einfluss, und die Tabelle der zehn konzessionierten Anbieter weiter oben – an der wir nichts verdienen – steht bewusst vor dieser hier.
- Interaktive Live-Chat-Funktion
- Slots & Community-Erlebnis
- Privater Chat mit Creatorinnen
Steuern: der Unterschied, der am meisten kostet
Von allen Unterschieden zwischen konzessionierten und ausländischen Anbietern ist dieser der teuerste, und er wird am seltensten erwähnt.
Gewinne aus Spielen bei einer konzessionierten Schweizer Spielbank – online wie vor Ort – sind bis zu einer gesetzlich festgelegten Grenze von der Einkommenssteuer befreit. Gewinne aus nicht konzessionierten Angeboten fallen nicht unter diese Befreiung: Sie gehören in die Steuererklärung und werden als Einkommen behandelt.
Was das konkret bedeutet, hängt vom Kanton und vom übrigen Einkommen ab – die Steuersätze unterscheiden sich in der Schweiz erheblich. Bei kleinen Beträgen fällt es kaum ins Gewicht; bei einem Gewinn im vierstelligen Bereich kann die Steuerlast den Vorteil eines höheren Bonus vollständig aufzehren. Wir nennen hier bewusst keine Prozentzahl: Für eine belastbare Auskunft ist die kantonale Steuerverwaltung zuständig, und bei grösseren Beträgen lohnt die Nachfrage.
Spielerschutz und Spielsperre
Hier liegt der praktisch wichtigste Unterschied, und er hat nichts mit Geld zu tun. Die Schweizer Spielsperre gilt bei ausländischen Anbietern nicht.
Wer sich bei einer konzessionierten Spielbank sperren lässt, ist damit automatisch bei allen Schweizer Häusern gesperrt, online wie vor Ort – das Register ist gemeinsam. Ausländische Plattformen sind daran nicht angeschlossen. Eine Selbstsperre muss dort bei jedem Anbieter einzeln eingerichtet werden, und sie wirkt nur bei genau diesem einen.
Wer diesen Schutz braucht oder auch nur vermutet, ihn brauchen zu können, ist bei einem konzessionierten Anbieter objektiv besser aufgehoben. Das ist der einzige Punkt auf dieser Seite, bei dem wir nicht zu einer Abwägung raten, sondern zu einer Entscheidung.
Unabhängig vom Anbieter gilt: Setze das Einzahlungslimit, bevor du das erste Mal einzahlst. Glücksspiel ist Unterhaltung und kein Weg, Geld zu verdienen. Wenn das Spielen anfängt, sich anders anzufühlen, gibt es in der Schweiz kostenlose und anonyme Hilfe bei Sucht Schweiz und der Online-Beratung SafeZone.ch. Angebote dieser Seite richten sich ausschliesslich an Personen ab 18 Jahren.
Probleme mit einem ausländischen Casino: was du tun kannst
Weil keine Schweizer Behörde zuständig ist, entscheidet die Vorbereitung darüber, wie ein Streitfall ausgeht. Der Weg in dieser Reihenfolge:
- Alles schriftlich. Führe die Kommunikation über E-Mail oder speichere die Chat-Protokolle. Ein Telefongespräch ist im Streitfall nicht existent.
- Screenshots von Bonusbedingungen und Kontostand. Bedingungen lassen sich ändern; ein Screenshot mit Datum nicht.
- Formelle Beschwerde beim Anbieter, mit Kontonummer, Datum und konkreter Forderung. Viele Fälle enden hier, weil sie Bearbeitungsfehler waren.
- Beschwerdestelle des Lizenzgebers. Sie steht im Fussbereich der Casinoseite. Bei Curaçao und Malta führt dieser Weg zu einer benannten Stelle; bei Costa Rica gibt es keine.
- Zahlungsdienstleister einschalten, wenn eine Einzahlung fehlerhaft verbucht wurde. Bei Karten und E-Wallets gibt es eigene Reklamationsverfahren.
Die wirksamste Massnahme liegt allerdings vor dem Streitfall: Verifiziere dein Konto direkt nach der Registrierung, nicht erst beim Auszahlungsantrag. Eine unvollständige Identitätsprüfung ist die häufigste Ursache für Verzögerungen, die später dem Casino angelastet werden – und die einzige, die du selbst in der Hand hast.
Fazit
Legal im Sinne des Geldspielgesetzes sind in der Schweiz genau zehn Online-Casinos, und alle zehn gehören einer konzessionierten Spielbank. Ausländische Anbieter können diesen Status nicht erreichen – nicht wegen mangelnder Qualität, sondern weil das Gesetz den Zugang an eine landbasierte Spielbank knüpft.
Für dich als Spieler ist die Teilnahme trotzdem nicht strafbar; das bestätigt die Aufsichtsbehörde selbst. Was du aufgibst, ist der Rechtsweg, die Steuerbefreiung und die schweizweite Spielsperre. Was du bekommst, sind höhere Boni, grössere Spielauswahl und Zahlungswege, die es hier nicht gibt. Diese Abwägung kann niemand für dich treffen – aber sie lässt sich informiert treffen, und dafür steht die Tabelle in der Mitte dieser Seite.
Den vollständigen Vergleich aller getesteten Anbieter findest du auf unserer Übersicht zu ausländischen Online-Casinos für die Schweiz. Die jüngsten Plattformen stehen unter neue Online Casinos, die Bonusfrage haben wir unter Bonus ohne Einzahlung durchgerechnet, und welche Zahlungswege funktionieren, steht unter Zahlungsmethoden.






