Legale Online Casinos Schweiz 2026

Legal im Sinne des Geldspielgesetzes sind in der Schweiz genau zehn Online-Casinos – alle zehn gehören einer konzessionierten Spielbank. Auf dieser Seite steht die vollständige Liste aus dem Register der Aufsichtsbehörde, warum ausländische Anbieter diesen Status nicht erreichen können, und was die Aufsichtsbehörde selbst dazu sagt, ob du dich strafbar machst, wenn du dort spielst.

Marie Günther
Geschrieben von:Marie Günther
zuletzt aktualisiert:
14/09/2026

Geprüfte Anbieter für Schweizer Spieler

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Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Legal im Sinne des Gesetzes sind in der Schweiz genau zehn Online-Casinos – die Online-Plattformen konzessionierter Schweizer Spielbanken. Die vollständige Liste steht weiter unten, direkt aus dem Register der ESBK.
  • Als Spieler machst du dich nicht strafbar, wenn du bei einem ausländischen Anbieter spielst. Das sagt die Aufsichtsbehörde selbst – wir zitieren sie wörtlich.
  • Das Gesetz richtet sich an die Betreiber, nicht an die Nutzer. Ausländische Anbieter können gesperrt werden; bestraft werden sie, nicht du.
  • «Legal», «lizenziert» und «seriös» sind drei verschiedene Dinge. Ein Anbieter ohne Schweizer Konzession kann seriös arbeiten – und ein konzessionierter kann Konditionen haben, die dir nicht passen. Woran du das eine vom anderen unterscheidest, steht weiter unten.

Ist Online-Glücksspiel in der Schweiz legal?

Ja – seit dem 1. Januar 2019. An diesem Tag trat das Bundesgesetz über Geldspiele (BGS) in Kraft und erlaubte erstmals Online-Casinospiele auf Schweizer Boden. Die Erlaubnis ist allerdings eng gefasst, und genau daraus entsteht die Verwirrung, die diese Seite auflöst.

Online anbieten darf nur, wer in der Schweiz bereits eine landbasierte Spielbank betreibt. Und selbst dann reicht die bestehende Konzession nicht: Nach Angaben der Eidgenössischen Spielbankenkommission braucht die Spielbank zusätzlich eine Konzessionserweiterung des Bundesrates und danach noch eine Bewilligung der ESBK für die einzelnen Spiele, bevor sie online gehen darf.

Daraus folgt eine Zahl, die vieles erklärt: Es gibt in der Schweiz nur so viele legale Online-Casinos, wie es Spielbanken mit einer solchen Erweiterung gibt. Aktuell sind das zehn. Ein Online-Casino, das nie eine Spielbank in der Schweiz betrieben hat, kann diese Konzession nicht beantragen – unabhängig davon, wie gut oder wie seriös es arbeitet. Es ist keine Qualitätsfrage, sondern eine Zugangsfrage.

Die zehn legalen Online-Casinos der Schweiz

Das sind sämtliche Online-Plattformen mit Schweizer Konzession, mit der Spielbank, zu der sie gehören. Die Liste stammt aus dem Verzeichnis der ESBK und ist damit die einzige, die verbindlich ist – jede andere Aufzählung im Netz ist eine Abschrift davon, unsere eingeschlossen.

Online-PlattformKonzessionierte SpielbankRegion
jackpots.chCasino BadenAargau
mycasino.chCasino LuzernLuzern
online.swisscasinos.chCasino PfäffikonSchwyz
casino777.chCasino DavosGraubünden
starvegas.chCasino InterlakenBern
7melons.chCasino BernBern
pasino.chCasino MeyrinGenf
swiss4win.chCasino LuganoTessin
admiral.chCasino MendrisioTessin
casineo.chCasino LocarnoTessin
Quelle: Eidgenössische Spielbankenkommission, Verzeichnis der Online-Spielbanken, Stand 17. März 2026. Wir führen diese Anbieter nicht in unserem Programm und verdienen an dieser Tabelle nichts – sie steht hier, weil die Frage «welche sind legal» eine faktische Antwort verdient.

Zwei Dinge fallen auf. Drei der zehn stammen aus dem Tessin, was mit der Dichte an Spielbanken in der Region zu tun hat und nicht mit dem Online-Angebot. Und keine der zehn Plattformen gehört einem reinen Online-Betreiber – hinter jeder steht ein Haus mit Spieltischen, Personal und einem Gebäude. Das ist die Konstruktion, die der Gesetzgeber gewollt hat.

Mache ich mich strafbar, wenn ich bei einem ausländischen Casino spiele?

Nein. Und das ist keine Auslegung von uns, sondern der Wortlaut der Aufsichtsbehörde selbst. Die ESBK schreibt auf ihrer Seite zu den nicht bewilligten Online-Spielen:

«Schweizer Spielende, die in nicht konzessionierten Online-Casinos spielen, machen sich nach dem Geldspielgesetz nicht strafbar. Sie tun dies jedoch auf eigene Gefahr.»

Eidgenössische Spielbankenkommission, Nicht bewilligte Online-Spiele, Stand 25. August 2026

Beide Hälften des Satzes sind wichtig. Das Geldspielgesetz adressiert die Anbieter – wer ohne Bewilligung Geldspiele in der Schweiz anbietet, macht sich strafbar. Der Spieler steht nicht im Gesetz. Es gibt keinen Straftatbestand für die Teilnahme, keine Bussen, keine Einträge.

«Auf eigene Gefahr» heisst aber genau das: Bei einem Streit über eine Auszahlung gibt es keine Schweizer Behörde, an die du dich wenden kannst. Der Rechtsweg führt über den ausländischen Lizenzgeber – und wie weit der trägt, hängt davon ab, welche Lizenz dahintersteht. Genau deshalb ist die Lizenzfrage weiter unten ausführlicher behandelt als alles andere auf dieser Seite.

Die Sperrliste der ESBK – was sie bedeutet

Das Geldspielgesetz verlangt, dass der Zugang zu nicht bewilligten Online-Geldspielen gesperrt wird. Die ESBK führt dafür eine Liste, die regelmässig aktualisiert und im Bundesblatt publiziert wird; die aktuelle Fassung datiert vom 25. August 2026. Die Schweizer Internetanbieter sind verpflichtet, diese Sperren technisch durchzusetzen.

Auf die Liste kommt ein Angebot, wenn es in der Schweiz ohne Bewilligung angeboten wird, oder wenn der Betreiber seinen Sitz im Ausland hat oder diesen verheimlicht. Der zweite Teil ist der Grund, warum praktisch jedes internationale Casino früher oder später dort landet – es ist kein Urteil über die Qualität des Anbieters.

Praktisch heisst das: Eine Seite kann von einem Tag auf den anderen nicht mehr erreichbar sein. Was du daraus mitnehmen solltest, ist keine Umgehungsstrategie, sondern eine Vorsichtsregel für dein Guthaben: Lass bei einem nicht konzessionierten Anbieter keine Beträge stehen, die du nicht kurzfristig abziehen könntest. Zahle Gewinne aus, statt sie als Spielkapital liegen zu lassen.

Legal, lizenziert, seriös – drei verschiedene Dinge

Die drei Wörter werden in Testberichten durcheinandergeworfen, meistens absichtlich. Sie bedeuten nicht dasselbe:

BegriffWas er tatsächlich aussagtWer erfüllt ihn
LegalDarf in der Schweiz Geldspiele anbietenNur die zehn konzessionierten Plattformen
LizenziertHat irgendwo eine Zulassung – die Aussagekraft hängt vom Aussteller abPraktisch alle Anbieter; die Qualität der Lizenz unterscheidet sich stark
SeriösZahlt aus, nennt seine Bedingungen, hat erreichbaren Support und funktionierenden SpielerschutzNicht deckungsgleich mit den ersten beiden – das ist der Punkt

Ein Anbieter kann lizenziert und trotzdem unseriös sein: eine Lizenz aus einer Gerichtsbarkeit ohne Aufsicht kostet wenig und verpflichtet zu wenig. Umgekehrt kann ein Anbieter ohne Schweizer Konzession seriös arbeiten – nichts an der Konzession macht eine Auszahlung schneller, sie macht sie nur einklagbar.

Die ehrliche Formulierung für unsere eigene Rolle lautet deshalb: Die Anbieter, die wir testen, sind nicht legal im Sinne des Geldspielgesetzes, weil sie es nicht sein können. Ob sie seriös arbeiten, ist eine zweite Frage – und die lässt sich prüfen.

Woran du ein seriöses Online-Casino erkennst

Weil «legal» für ausländische Anbieter nicht erreichbar ist, wird «seriös» zum eigentlichen Kriterium. Es ist prüfbar, und zwar in etwa zehn Minuten, bevor du ein Konto eröffnest.

  1. Lizenzgeber und Lizenznummer im Fussbereich. Beides muss dort stehen, und die Nummer muss sich im Register des Lizenzgebers nachschlagen lassen. Ein Logo ohne Nummer ist kein Nachweis, sondern ein Bild.
  2. Ein beziffertes Auszahlungslimit. Jede ernsthafte Plattform nennt einen Höchstbetrag pro Monat. Wird er verschwiegen, erfährst du ihn beim ersten grossen Gewinn – und dann ist es zu spät, die Bedingungen zu vergleichen.
  3. Vollständige Bonusbedingungen auf derselben Seite wie das Angebot. Umsatzfaktor, Maximaleinsatz und Frist gehören neben die Prozentzahl. Wer sie auf eine Unterseite auslagert, tut das nicht aus Platzgründen.
  4. Einzahlungslimit und Selbstsperre direkt im Konto. Nicht per E-Mail an den Support, nicht nach einem Gespräch – als Schalter in den Einstellungen. Das ist der teuerste Teil eines Spielerschutzes und damit der ehrlichste Indikator.
  5. Erreichbarer Support mit dokumentierbarem Weg. Live-Chat und eine E-Mail-Adresse. Ein blosses Kontaktformular lässt dir im Streitfall nichts in der Hand.
  6. Impressum mit Firmensitz. Ein Betreiber, der nicht sagt, wer er ist und wo er sitzt, beantwortet die wichtigste Frage schon vor der Registrierung.

Der Test, der mehr sagt als jede Checkliste: Zahle den Mindestbetrag ein, fordere einen Teil davon sofort wieder an und miss, wie lange die Auszahlung dauert und was der Support dazu sagt. Diese eine Runde kostet 10 bis 20 Franken und beantwortet die einzige Frage, die wirklich offen ist.

Die ausländischen Lizenzen – und was sie wirklich wert sind

«Lizenziert» sagt für sich genommen nichts. Entscheidend ist, wer die Lizenz ausgestellt hat, denn davon hängt ab, ob im Streitfall jemand zuständig ist. Die vier Zulassungen, die im Schweizer Markt praktisch relevant sind, unterscheiden sich erheblich:

LizenzAufsicht und BeschwerdewegEinschätzung
Malta (MGA)Eigenständige Behörde in der EU, mit formalisiertem BeschwerdeverfahrenDie belastbarste – und die teuerste, weshalb sie bei jungen Anbietern selten ist
Curaçao (GCB)Seit der Reform von 2024 direkte Aufsicht durch die Curaçao Gaming Authority mit benannter BeschwerdestelleSolide Mittelklasse; deutlich besser als der Ruf, den die alten Sublizenzen hinterlassen haben
AnjouanLizenzgeber mit Beschwerdestelle, aber geringer PrüftiefeSchnell und günstig zu erhalten – der Hebel im Streitfall ist entsprechend kurz
Costa RicaKeine Glücksspielaufsicht. Costa Rica vergibt streng genommen keine Glücksspiellizenz, sondern eine gewöhnliche GewerbeerlaubnisEs gibt keine Behörde, an die du dich wenden könntest

Aus unseren Tests sind das die belegten Beispiele: Winshark arbeitet unter einer Lizenz aus Curaçao und gehört zu einem Betreiber, der seit 2007 im Markt ist – die längste dokumentierte Historie unserer Liste. Winrolla und OnlySpins führen eine Lizenz aus Anjouan, beide sind 2025 gestartet. RichRoyal ist in Costa Rica registriert.

Das ist kein Grund, RichRoyal zu meiden – es ist ein Grund, dort keine Beträge stehen zu lassen, deren Verlust wehtun würde. Bei einer schwachen Zulassung ersetzt die eigene Vorsicht die fehlende Aufsicht. Umgekehrt ersetzt auch die beste Lizenz nicht den Blick auf die Bonusbedingungen.

In eigener Sache: Für einen Teil der von uns getesteten Anbieter haben wir den Lizenzgeber bisher nicht dokumentiert. Wir tragen dort lieber nichts ein, als eine Vermutung zu veröffentlichen – auf einer Seite, die dir rät, die Lizenznummer zu prüfen, wäre alles andere unglaubwürdig. Die Angaben ergänzen wir laufend in den einzelnen Testberichten.

Casino ohne Schweizer Lizenz: was du aufgibst und was du bekommst

Das ist die Entscheidung, um die es wirklich geht – und sie lässt sich nüchtern auflisten, statt sie zu bewerben. Wer eine Schweizer Konzession verlässt, tauscht Rechtssicherheit gegen Konditionen.

Konzessioniertes Schweizer CasinoAnbieter ohne Schweizer Lizenz
Rechtsweg im StreitfallSchweizer Behörde zuständignur über den ausländischen Lizenzgeber
Gewinne und Steuernbis zu einer gesetzlichen Grenze steuerfreisteuerpflichtig
Spielsperreschweizweit, über alle Häuser hinwegnur pro Anbieter einzeln
Erreichbarkeitdauerhaftkann über die Sperrliste entfallen
Willkommensbonusmeist 100 bis 150 %240 bis 300 %, in der Spitze bis 8.800 CHF
Spielauswahl2.500 bis 4.200 Titel4.000 bis 13.000 Titel, inkl. Live-Tischen
Zahlungswegeklassisch, ohne Kryptoinkl. Bitcoin und Ethereum
Kontowährungimmer CHFmeist EUR – mit Umrechnung bei jeder Transaktion

Es gibt keine allgemein richtige Antwort darauf. Wer regelmässig grössere Beträge bewegt, fährt mit einem konzessionierten Haus besser: Die Steuerfreiheit allein kann den höheren Bonus mehrfach aufwiegen. Wer kleinere Beträge einsetzt und Wert auf Auswahl, Bonushöhe oder Krypto-Zahlungen legt, findet das bei den ausländischen Anbietern – und sollte dann die Punkte der Checkliste oben durchgehen, bevor er einzahlt.

Eine Ausnahme ist erwähnenswert, weil sie einen der Nachteile aufhebt: Winrolla ist der einzige Anbieter unserer Liste, der das Konto direkt in Schweizer Franken führt. Damit entfällt die Umrechnung bei jeder Ein- und Auszahlung, die bei allen anderen anfällt.

Bonus: 300% Bis zu 8.800 CHF
  • Einzahlungen in CHF
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Die von uns geprüften Anbieter ohne Schweizer Konzession

Jeder Anbieter auf dieser Liste wurde mit einem echten Konto getestet: Registrierung, Verifizierung, mindestens eine Einzahlung und mindestens eine Auszahlung. Die Note von 100 setzt sich aus fünf Bereichen zusammen – Lizenz und Sicherheit, Bonusbedingungen, Spielangebot, Zahlungswege samt Auszahlungsdauer, sowie Support und Spielerschutz.

CasinoWillkommensangebotMin. EinzahlungUnsere Note
OnlySpins100 % bis zu 550 CHF + 200 Freispiele10 CHF99/100
Boomerangbis zu 550 €k. A.98/100
DudeSpin300 % bis zu CHF 2.200 + 150 Freispielek. A.98/100
Winshark240 % bis zu 2.300 CHF10 €97/100
RichRoyal275 % Bonus bis CHF 8.250 + 225 Freispiele20 €96/100
StoneVegas100 % bis zu 550 CHF + 200 Freispielek. A.95/100
Winrolla300 % bis zu 8.800 CHF + 300 Freispiele20 CHF92/100
AllySpinbis zu 1.100 CHF + 200 Freispielek. A.92/100
SG Casinobis zu 2.000 CHF + 250 Freispielek. A.90/100
SlotsGem10 App-Download-Freispielek. A.90/100
Cazimbobis zu 550 CHF + 200 Freispielek. A.90/100
Casiniabis zu 550 CHF + 200 Freispielek. A.90/100
Die zwölf bestbewerteten der 22 von uns getesteten Anbieter, Stand September 2026. Keiner hat eine Schweizer Konzession – das gilt für alle ausländischen Casinos und ist kein Unterscheidungsmerkmal zwischen ihnen. Vollständige Liste auf unserer Startseite.

Diese Seite enthält Partnerlinks. Auf die Bewertung hat das keinen Einfluss, und die Tabelle der zehn konzessionierten Anbieter weiter oben – an der wir nichts verdienen – steht bewusst vor dieser hier.

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Bonus: 100% bis zu 550 CHF + 200 FS
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Steuern: der Unterschied, der am meisten kostet

Von allen Unterschieden zwischen konzessionierten und ausländischen Anbietern ist dieser der teuerste, und er wird am seltensten erwähnt.

Gewinne aus Spielen bei einer konzessionierten Schweizer Spielbank – online wie vor Ort – sind bis zu einer gesetzlich festgelegten Grenze von der Einkommenssteuer befreit. Gewinne aus nicht konzessionierten Angeboten fallen nicht unter diese Befreiung: Sie gehören in die Steuererklärung und werden als Einkommen behandelt.

Was das konkret bedeutet, hängt vom Kanton und vom übrigen Einkommen ab – die Steuersätze unterscheiden sich in der Schweiz erheblich. Bei kleinen Beträgen fällt es kaum ins Gewicht; bei einem Gewinn im vierstelligen Bereich kann die Steuerlast den Vorteil eines höheren Bonus vollständig aufzehren. Wir nennen hier bewusst keine Prozentzahl: Für eine belastbare Auskunft ist die kantonale Steuerverwaltung zuständig, und bei grösseren Beträgen lohnt die Nachfrage.

Spielerschutz und Spielsperre

Hier liegt der praktisch wichtigste Unterschied, und er hat nichts mit Geld zu tun. Die Schweizer Spielsperre gilt bei ausländischen Anbietern nicht.

Wer sich bei einer konzessionierten Spielbank sperren lässt, ist damit automatisch bei allen Schweizer Häusern gesperrt, online wie vor Ort – das Register ist gemeinsam. Ausländische Plattformen sind daran nicht angeschlossen. Eine Selbstsperre muss dort bei jedem Anbieter einzeln eingerichtet werden, und sie wirkt nur bei genau diesem einen.

Wer diesen Schutz braucht oder auch nur vermutet, ihn brauchen zu können, ist bei einem konzessionierten Anbieter objektiv besser aufgehoben. Das ist der einzige Punkt auf dieser Seite, bei dem wir nicht zu einer Abwägung raten, sondern zu einer Entscheidung.

Unabhängig vom Anbieter gilt: Setze das Einzahlungslimit, bevor du das erste Mal einzahlst. Glücksspiel ist Unterhaltung und kein Weg, Geld zu verdienen. Wenn das Spielen anfängt, sich anders anzufühlen, gibt es in der Schweiz kostenlose und anonyme Hilfe bei Sucht Schweiz und der Online-Beratung SafeZone.ch. Angebote dieser Seite richten sich ausschliesslich an Personen ab 18 Jahren.

Probleme mit einem ausländischen Casino: was du tun kannst

Weil keine Schweizer Behörde zuständig ist, entscheidet die Vorbereitung darüber, wie ein Streitfall ausgeht. Der Weg in dieser Reihenfolge:

  1. Alles schriftlich. Führe die Kommunikation über E-Mail oder speichere die Chat-Protokolle. Ein Telefongespräch ist im Streitfall nicht existent.
  2. Screenshots von Bonusbedingungen und Kontostand. Bedingungen lassen sich ändern; ein Screenshot mit Datum nicht.
  3. Formelle Beschwerde beim Anbieter, mit Kontonummer, Datum und konkreter Forderung. Viele Fälle enden hier, weil sie Bearbeitungsfehler waren.
  4. Beschwerdestelle des Lizenzgebers. Sie steht im Fussbereich der Casinoseite. Bei Curaçao und Malta führt dieser Weg zu einer benannten Stelle; bei Costa Rica gibt es keine.
  5. Zahlungsdienstleister einschalten, wenn eine Einzahlung fehlerhaft verbucht wurde. Bei Karten und E-Wallets gibt es eigene Reklamationsverfahren.

Die wirksamste Massnahme liegt allerdings vor dem Streitfall: Verifiziere dein Konto direkt nach der Registrierung, nicht erst beim Auszahlungsantrag. Eine unvollständige Identitätsprüfung ist die häufigste Ursache für Verzögerungen, die später dem Casino angelastet werden – und die einzige, die du selbst in der Hand hast.

Fazit

Legal im Sinne des Geldspielgesetzes sind in der Schweiz genau zehn Online-Casinos, und alle zehn gehören einer konzessionierten Spielbank. Ausländische Anbieter können diesen Status nicht erreichen – nicht wegen mangelnder Qualität, sondern weil das Gesetz den Zugang an eine landbasierte Spielbank knüpft.

Für dich als Spieler ist die Teilnahme trotzdem nicht strafbar; das bestätigt die Aufsichtsbehörde selbst. Was du aufgibst, ist der Rechtsweg, die Steuerbefreiung und die schweizweite Spielsperre. Was du bekommst, sind höhere Boni, grössere Spielauswahl und Zahlungswege, die es hier nicht gibt. Diese Abwägung kann niemand für dich treffen – aber sie lässt sich informiert treffen, und dafür steht die Tabelle in der Mitte dieser Seite.

Den vollständigen Vergleich aller getesteten Anbieter findest du auf unserer Übersicht zu ausländischen Online-Casinos für die Schweiz. Die jüngsten Plattformen stehen unter neue Online Casinos, die Bonusfrage haben wir unter Bonus ohne Einzahlung durchgerechnet, und welche Zahlungswege funktionieren, steht unter Zahlungsmethoden.

Online-Casino Schweiz: Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ja, seit dem 1. Januar 2019. Online anbieten darf allerdings nur, wer in der Schweiz bereits eine landbasierte Spielbank betreibt und dafür eine Konzessionserweiterung des Bundesrates sowie eine Bewilligung der ESBK erhalten hat. Aktuell erfüllen zehn Plattformen diese Voraussetzung.

Es sind zehn: jackpots.ch (Casino Baden), mycasino.ch (Luzern), online.swisscasinos.ch (Pfäffikon), casino777.ch (Davos), starvegas.ch (Interlaken), 7melons.ch (Bern), pasino.ch (Meyrin), swiss4win.ch (Lugano), admiral.ch (Mendrisio) und casineo.ch (Locarno). Die Liste stammt aus dem Verzeichnis der Eidgenössischen Spielbankenkommission.

Nein. Die ESBK schreibt dazu wörtlich: «Schweizer Spielende, die in nicht konzessionierten Online-Casinos spielen, machen sich nach dem Geldspielgesetz nicht strafbar. Sie tun dies jedoch auf eigene Gefahr.» Das Gesetz richtet sich an die Anbieter, nicht an die Nutzer.

Weil sie keine beantragen können. Das Geldspielgesetz knüpft die Online-Konzession an den Betrieb einer landbasierten Spielbank in der Schweiz. Ein reiner Online-Betreiber aus dem Ausland ist von diesem Weg per Gesetz ausgeschlossen – unabhängig davon, wie gut er arbeitet.

Eine regelmässig aktualisierte und im Bundesblatt publizierte Liste nicht bewilligter Online-Geldspielangebote. Schweizer Internetanbieter sind verpflichtet, den Zugang zu diesen Seiten technisch zu sperren. Ein Angebot kommt darauf, wenn es ohne Bewilligung angeboten wird oder der Betreiber seinen Sitz im Ausland hat.

An sechs Punkten, die sich in zehn Minuten prüfen lassen: Lizenzgeber und nachschlagbare Lizenznummer im Fussbereich, ein beziffertes Auszahlungslimit, vollständige Bonusbedingungen neben dem Angebot, Einzahlungslimit und Selbstsperre direkt im Konto, erreichbarer Support per Chat und E-Mail, sowie ein Impressum mit Firmensitz.

Malta (MGA) ist die belastbarste, gefolgt von Curaçao, das seit der Reform von 2024 eine eigene Aufsichtsbehörde mit benannter Beschwerdestelle hat. Anjouan ist schnell und günstig zu erhalten und bietet entsprechend wenig Hebel. Costa Rica vergibt streng genommen gar keine Glücksspiellizenz, sondern eine Gewerbeerlaubnis – dort gibt es keine Aufsicht.

Ja. Gewinne bei konzessionierten Schweizer Spielbanken sind bis zu einer gesetzlichen Grenze von der Einkommenssteuer befreit; Gewinne aus nicht konzessionierten Angeboten fallen nicht unter diese Befreiung und gehören in die Steuererklärung. Wie hoch die Belastung ausfällt, hängt vom Kanton ab – für eine verbindliche Auskunft ist die kantonale Steuerverwaltung zuständig.

Nein. Wer sich bei einer konzessionierten Spielbank sperren lässt, ist damit bei allen Schweizer Häusern gesperrt – ausländische Plattformen sind an dieses Register nicht angeschlossen. Eine Selbstsperre muss dort bei jedem Anbieter einzeln eingerichtet werden und wirkt nur bei diesem einen.

In dieser Reihenfolge: alles schriftlich führen, Screenshots von Bonusbedingungen und Kontostand sichern, eine formelle Beschwerde beim Anbieter einreichen, und danach die Beschwerdestelle des Lizenzgebers einschalten – sie steht im Fussbereich der Casinoseite. Bei Curaçao und Malta führt dieser Weg zu einer benannten Stelle, bei Costa Rica gibt es keine.

Nicht automatisch. «Legal», «lizenziert» und «seriös» sind drei verschiedene Dinge: Die Konzession macht eine Auszahlung nicht schneller, sie macht sie einklagbar. Ein Anbieter ohne Schweizer Konzession kann seriös arbeiten – prüfbar ist das an der Lizenz, den genannten Limits und dem Spielerschutz im Konto.

Drei Dinge: den Rechtsweg über eine Schweizer Behörde, die Steuerbefreiung auf Gewinne, und die schweizweite Spielsperre. Dafür bekommst du höhere Boni, eine grössere Spielauswahl und Zahlungswege wie Kryptowährungen. Wer den Spielerschutz der Spielsperre braucht, ist bei einem konzessionierten Anbieter objektiv besser aufgehoben.

Marie Günther
Marie GüntherOnline-Casino- und Spielautomaten-Spezialist

Marie Günther ist spezialisiert auf den deutschsprachigen Schweizer Markt (CH-DE) und verfügt über mehrere Jahre Erfahrung im Bereich Online-Casinos, Glücksspielrecht und Vergleichsportale.

Sie analysiert insbesondere ausländische Online-Casinos, Bonusmodelle und regulatorische Aspekte für Spieler aus der Deutschschweiz.